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News Die EU-Finanzminister verabschiedeten einen Entwurf zur Einführung einer allgemeinen Reverse-Charge-Regel

Bei ihrem Treffen im Oktober verabschiedeten die Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten einstimmig einen Entwurf, der es den Mitgliedstaaten ermöglicht, vorübergehend ein allgemeines Reverse-Charge-System einzuführen. Die Umsetzung dieses Vorschlags war in den letzten Jahren eine der Prioritäten der Politik der tschechischen Regierung im Bereich der Steuerpolitik auf der Ebene der Europäischen Union. Die Grundlage des Fungierens des Reverse-Charge-Regimes ist die Übertragung der Umsatzsteuerschuld/-pflicht vom Lieferanten auf den Abnehmer einer steuerpflichtigen Leistung (eines Umsatzes), um das Auftreten von Karussellgeschäften (Betrug) zu verhindern. Nach Ansicht der Europäischen Kommission handelt es sich hierbei um einen befristeten Entwurf, der den das erhöhte Risiko eines solchen Betrugs langfristig begehenden Mitgliedstaaten helfen soll.

 

An die Einführung dieser Regelung können die Mitgliedstaaten nur bei den Transaktionen bzgl. inländischer Warenlieferungen und Gewährung von Dienstleistungen mit einem Wert von mehr als 17 500 EUR, bei Einhaltung weiterer Kriterien, spätestens bis zum 30. Juni 2022 herantreten. Der Antrag auf Einführung dieser Regelung wird einer einvernehmlichen Abstimmung der Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten unterliegen.

 

Über die nächsten Schritte der Europäischen Union sowie der Tschechischen Republik im Zusammenhang mit der Einführung dieser Regelung werden wir Sie auch weiterhin durchlaufend informieren.

  

Adam Pinďák

Tax Consultant

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