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News Änderungen im europäischen Umsatzsteuersystem, vorgeschlagen von der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission hat die Planausführung für eine umfassende Reform der EU-Vorschriften im USt.-Bereich gestartet. Im EU-Rahmen gehen jährlich 150 Mrd. EUR durch USt.-Betrüge verloren, von denen ein Drittel bei grenzüberschreitenden Transaktionen verschwindet.

Die EU-Kommission schlägt folgende Änderungen in fünf Hauptbereichen vor:

 

1. B2B (Business to Business)Warenlieferungen in Europäischen Gemeinschaften

Diese Transaktionen sind derzeit von der Umsatzsteuer befreit. Neue würde sich auf diese Leistungen die Umsatzsteuer in dem im jeweiligen Land des Kunden geltenden Satz beziehen.

 

2. One-Stop-Shop Registrierung

B2B-Warenlieferungen erbringende Unternehmen können sich im One-Stop-Shop Regime in einem der EU-Mitgliedsstaaten registrieren. Das heißt, sie würden nur ein Online-Portal verwenden, über das sie die Umsatzsteuer für alle Warenlieferungen innerhalb der EG/ Gemeinschaften ausweisen würden. Die Mitgliedstaaten würden dann die Umsatzteuer direkt untereinander bezahlen.

 

3. Bestimmungsstaat

Die Umsatzsteuer wird im Land des Zielkunden zu dem in diesem Land geltenden Satz fällig.

 

4. Es sollten die Regeln für die Ausstellung von Dokumenten mit Steuernachweis Anwendung finden, die in dem Land der Ansässigkeit des Lieferanten gültig sind.

Um die Kompliziertheit der Rechnungsstellung zu vermindern, sollten die Rechnungs-Erfordernisse des Landes angewendet werden, in dem der Lieferant ansässig ist. Zusammenfassende Meldungen werden nicht mehr notwendig sein.

 

5. Beurkundete Steuerpflichtige

Es sollte eine Bescheinigung vertrauenswürdigen Unternehmen erteilt werden, für die es weniger Bürokratie bedeuten würde.

Ein detaillierter Entwurf sollte im Jahr 2018 besprochen werden, wobei die Änderungen ab dem Jahr ab 2022 wirksam sein sollten.