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News Investmentfonds werden eine höhere Körperschaftsteuer zahlen

Die Novelle des Einkommensteuergesetzes Nr. 174/2018 Slg. bringt eine Änderung bezüglich der Besteuerung von Investmentfonds. Bislang war es so, dass Investmentfonds, deren Aktien zum Handel an einem geregelten europäischen Markt zugelassen sind, auch zu den wichtigsten Investmentfonds zählen, deren Gewinne nur einem 5%-Körperschaftsteuersatz unterliegen. Durch die genannte Gesetzesänderung wird jedoch diese Gruppe von "steuerbegünstigten" Investmentfonds eingeschränkt, indem zusätzliche Bedingungen festgelegt werden:

 

  1. es gibt keinen Körperschaftsteuerpflichtigen, dessen Beteiligung 10% des Stammkapitals des Investmentfonds übersteigt, wobei für die Zwecke dieser Bedingung die Beteiligungen der verbundenen Personen als Beteiligung einer Person betrachtet werden; und
  2. der Investmentfonds führt keinen Gewerbebetrieb aus

 

 

Wenn der Investmentfonds diese Voraussetzungen nicht erfüllt, unterliegt er einem einheitlichen Körperschaftsteuersatz von 19%. Ein höherer Steuersatz wird so neu beispielsweise auf gruppeninterne/im Besitz einer Gruppe vorhandene Investmentfonds angewendet werden, die bisher von der Steuerbegünstigung profitiert haben, da sie zum Handel an einem geregelten europäischen Markt zugelassen wurden. Die Gesetzesnovelle tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Wenn der Steuerzeitraum vor dem Datum des Inkrafttretens dieser Novelle begonnen hat, wird der Investmentfonds noch mit dem Körperschaftsteuersatz von 5% besteuert werden.

 

Sollte die vorbezeichnete Gesetzesänderung Sie unmittelbar betreffen,

stehen wir Ihnen mit unserer Unterstützung gerne zur Verfügung.

 

 

Olga Krnáčová

Grant Thornton Tax & Accounting s.r.o.